UNESCO-Engagement

 

Das Welttanzprogramm

 

Welttanzprogramm- was ist das eigentlich?

Welttanzprogramm – was ist das eigentlich? Und was hat das mit UNESCO zu tun? Diese Fragen stellten sich viele Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in der IGS Seevetal, als sie mit dem doch recht ungewöhnlichen Thema im Fach „Atelier“ konfrontiert wurden. Immer wieder stehen in diesem fächerübergreifenden und projektorientierten Fach, das auch auf Englisch angeboten wird, Themen im Mittelpunkt, die für die mitarbeitende UNESCO-Projektschule von besonderer Bedeutung sind. Dass in dem Zusammenhang aber das Tanzen zum Unterrichtsstoff wird, damit hatten auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nicht gerechnet.

Das Welttanzprogramm wurde 1961 vom Hamburger Gerd Hädrich, auch Begründer der Tanzschule Hädrich in Harburg, entwickelt und 1963 in London festgelegt. Die Tänze des Welttanzprogramms (WTP) orientieren sich hauptsächlich an Musikrichtungen, die weltweit Bedeutung haben, werden allerdings auch durch regionale Einflüsse ergänzt. Eines der Ziele des Welttanzprogramms ist es, dass die Grundschritte global gelten und es damit Tänzerinnen und Tänzern aus allen Ländern der Welt möglich ist, miteinander das Tanzbein zu schwingen – eine völkerverbindende Art der Kommunikation. Und diese Zielsetzung bzw. Ausrichtung hat nicht zuletzt dazu geführt, dass es ein Bestreben gibt, das Welttanzprogramm sogar als UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen. Eine entsprechende Bewerbung läuft.

Spannend daher für die Schülerinnen und Schüler, sich selbst einen Eindruck darüber zu verschaffen und nun mitverfolgen zu können, ob die Bewerbung erfolgreich sein wird. Und das ist ihnen nun möglich, nachdem es in der Unterrichtseinheit nicht nur um das Welttanzprogramm selbst, seine Entstehung und die entsprechenden Tänze ging, sondern auch um die Kriterien, die ein Weltkulturerbe erfüllen muss. Und es wurde selbstverständlich auch selbst ausprobiert: In dem Praxisteil konnten die Schülerinnen und Schüler die Grundschritte von einigen Tänzen einstudieren. Das taten sie begeistert und zeigten schließlich ihre Ergebnisse und Erfahrungen in selbstgedrehten Filmen. Die konnten sich wahrlich sehen lassen!

 

Unser großes Atelier 2017: Lernen durch Engagement – ‚Service-Learning‘ an der IGS-Seevetal 

Im Frühjahr 2017 plant die UNESCO-Gruppe für die SchülerInnen des achten Jahrgangs ein umfassendes Projekt im Rahmen der Initiative ‚Lernen durch Engagement‘. Im fächerübergreifenden Unterricht ‚Atelier‘ lernen die SchülerInnen dabei zunächst eine von fünf Einrichtungen oder Initiativen der Gemeinde Seevetal näher kennen und setzen sich mit dem (theoretischen) Hintergrund ihrer Arbeit auseinander, bevor sie sich mit kleinen Aktionen und Projekten selbst ehrenamtlich dort engagieren. Besonders freuen wir uns, hierfür u.a. das Haus Huckfeld sowie das Haus Kirchberg in Hittfeld als Kooperationspartner gewonnen zu haben.

UNESCO-Projekttag 2016 an der IGS Seevetal zum Thema „Flucht und Asyl“

Im siebten Jahrgang war das UNESCO Projekt im Schuljahr 2015/16 der sehr aktuellen Thematik "Flucht und Asyl" gewidmet. Die fünf Klassen haben sich jeweils mit einem Schwerpunktthema beschäftigt und verschiedene Ausarbeitungen erstellt. Neben Fluchtrouten, der Asylpolitik in Europa sowie den Fluchtursachen in verschiedenen Ländern der Welt arbeitete eine Klasse auch zur Zerstörung der UNESCO-Weltkulturerbestätten in Syrien. Eine weitere Klasse bereitete den Besuch von Geflüchteten im Rahmen des schulinternen UNESCO-Projekttages am 02.05.2016 vor und führte Interviews u.a. zum Leben in den Flüchtlingsunterkünften. Auch die anderen Klassengruppen kamen an diesem Tag mit Geflüchteten zusammen und tauschten sich zu ihrem jeweiligen Projektthema aus.

Kundgebung des UPS-Regionalnetzwerks Nord-Ost

Anlässlich des internationalen Projekttags kamen am 26.04.2016 in Lüneburg SchülerInnen von sieben Schulen zusammen, um unter dem Motto „Schau hin – misch dich ein!“ für Vielfalt, Toleranz und Menschenrechte einzutreten.

 

Die IGS Seevetal ist „mitarbeitende UNESCO Projektschule“!

Schulleiterin Alexandra Neukirch begrüßte neben den Ehrengästen und VertreterInnen der umliegenden UNESCO-Projektschulen die zahlreich erschienenen SchülerInnen, Eltern, Freunde und Förderer der IGS Seevetal. Glückwünsche aus dem Kultusministerium überbrachte Referatsleiterin Claudia Schanz, die in ihrem Grußwort die besondere Stellung der UNESCO-Projektschulen und ihrer wirksamen Arbeit hervorhob. Aufgelockert durch Showeinlagen der Samba und Hip-Hop Gruppen erläuterten und veranschaulichten SchülerInnen aller drei Jahrgänge die Bildimpressionen aus den verschiedenen UNESCO-Projekten und Ateliers der ersten drei Jahre.

Heinz-Jürgen Rickert von der Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen in Berlin lobte in seiner Rede die vorbildliche Partizipation im Netzwerk von der Schulgründung an.  Gemeinsam mit den Landeskoordinatoren René Schumacher und Peter Klein bildete dann die Übergabe der Ernennungsurkunde den Höhepunkt des Festakts, den der Schulchor mit dem Lied ‚We are the world‘ ausklingen ließ.

Im Anschluss erwarteten SchülerInnen die Gäste an zahlreichen Ständen, um die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu den verschiedenen UNESCO-Themen zu präsentieren. So luden beispielsweise SchülerInnen unserer Kooperationsklasse 5elfenbein dazu ein, unter ihren riesigen selbst gebastelten Hauben Platz zu nehmen, um zu erfahren, wie sie das Kinderrecht auf Integration und Inklusion verstehen und künstlerisch gestaltet haben. Lukullische Genüsse von SchülerInnen der Mali-AG  und herrliches Wetter boten beim Empfang  im Innenhof des Schulzentrums den passenden Rahmen zum Verweilen und für  interessante Gespräche.

Martin Hillmann

stellvertretend für die UNESCO-Gruppe und das Team der IGS Seevetal

 

Die IGS Seevetal wird „mitarbeitende UNESCO Projektschule“!

Seit der Planungsphase begleitet der UNESCO-Gedanke den Aufbau unserer Schule. In den vergangenen drei Jahren haben die Grundgedanken der UNESCO die Themenschwerpunkte in unserem fächerübergreifenden Projektfach „Atelier“  bestimmt. Neben den Welterbestätten lernten unsere SchülerInnen so auch ‚Upcycling‘ als Weg zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen kennen. Überdies finden die Werte der UNESCO in vielfältiger Weise Eingang in den Unterricht aller Fächer sowie in das Schulleben an der IGS. Im Austausch und bei gemeinsamen Aktionen mit den niedersächsischen UNESCO-Projektschulen konnten unsere SchülerInnen und Lehrkräfte durch interessante Begegnungen und neue Impulse den besonderen Wert einer verbindenden Netzwerkarbeit erfahren.   

Wir freuen uns sehr, dass dieses Engagement am 12.05.2016 im Rahmen einer Anerkennungsfeier in der Aula der IGS Seevetal mit der Auszeichnung zur ‚mitarbeitenden UNESCO-Projektschule‘ geehrt wird.

Martin Hillmann
stellvertretend für die UNESCO-Projektgruppe und das gesamte Team der IGS Seevetal

 

Mehr über die UNESCO_Projektschulen auf Bundesebene und u.a. über unser Engagement für Mali finden Sie auf diesen Webseiten:

http://www.ups-schulen.de/  
http://www.baobab-mali.de/

Mehr über den Hintergrund unseres Unesco-Engagements finden Sie hier:  Im Netzwerk der Unesco-Projektschulen

Unser UNESCO-Bericht 2014 zum Download

 

 

Marienau
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Welterbe Erde
Unesco-Projektschulen treffen sich in Marienau

50 Schülerinnen und Schüler des Luhe-Gymnasiums Winsen (Luhe) und der IGS Seevetal nahmen am 12. Juni am Projekttag der UNESCO-Schulen der Region Nordost-Niedersachsen auf dem Gelände des Internatsgymnasiums Marienau in Dahlenburg-Dahlem teil. Die IGS Seevetal und das Luhe-Gymnasium sind aktive UNESCO-Projektschulen im Landkreis Harburg.

Insgesamt trafen sich bei strahlendem Sonnenschein 175 Schülerinnen und Schüler aus 7 UNESCO-Schulen der Region zu diesem schulübergreifenden Projekttag. Sieben unterschiedliche Workshops wurden angeboten. Alle standen unter dem Oberthema „Welterbe Erde“ und fokussierten insbesondere die Vielfalt, die unser Planet zu bieten hat. So konnte Papier geschöpft, Fossilien gegossen und die Wasserqualität des Teiches auf dem Internatsgelände untersucht werden. Es wurde international gekocht, plattdeutsch gelernt und gespielt sowie eine Kräuterspirale angepflanzt. Im Projekt Geochaching verwandelte sich das gesamte Internatsgelände in die fünf Kontinente und musste erforscht werden. Die Vielfalt der Angebote ermöglichte es den Kindern, sich abwechslungsreich zu betätigen und Schule einmal anders zu erleben. Gleichzeitig wurden viele neue Kontakte geknüpft und Vielfalt erlebt und gelebt. Die Ergebnisse und eine Dokumentation des Projekttages werden im September im Rathaus Hannover für die interessierte Öffentlichkeit ausgestellt. Am Ende war die Begeisterung auf Seiten der Schülerinnen und Schüler aber auch auf Seiten der Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen, die diesen Tag im Vorwege mit großem Einsatz vorbereitet hatten, groß. Alle waren sich einig: dieser Tag war ein tolles Erlebnis und wird allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben. Und ganz sicher war dies nicht der letzte Projekttag dieser Art.  

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„Run for Support“ – Wir waren dabei!

Am 4. September 2013 fand ein Sponsorenlauf aller niedersächsischen UNESCO-Projektschulen statt. Wir waren mit unseren 5. Klassen der IGS Seevetal dabei!

Herzlich begrüßt wurden wir nach unserer Ankunft an der Bismarckschule Hannover. Dann machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Maschsee. Alles war perfekt organisiert und auch das Wetter spielte mit. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein schafften alle Schülerinnen und Schüler der IGS Seevetal die 6500 Meter rund um den Maschsee. Auf der abschließenden Pendelstrecke liefen viele von uns noch zusätzliche Meter bis hin zu enormen sportlichen Leistungen von deutlich mehr als 10 km.

Wir sind sehr stolz auf alle unsere Schülerinnen und Schüler der IGS Seevetal – und auch auf unsere Lehrerinnen und Lehrer, die allesamt mitgelaufen sind!

Unser besonderer Dank geht an unsere Sponsoren und Sponsorinnen. Sie unterstützen mit ihrem Beitrag die „One World Secondary School Kilimanjaro“ in Kisangara (Tansania). Diese Schule steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Mit Gründung der Schule im Oktober 2012 wird das Ziel verfolgt, Jugendlichen aus Familien mit niedrigem Einkommen und Waisen eine gute weiterführende Schulbildung zu ermöglichen. 

Vielen Dank an alle Beteiligten des Sponsorenlaufes „Run for Support“

zugunsten der „One World Secondary School Kilimanjaro“ in Kisangara (Tansania)!

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